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Berechnung Solaranlage


Berechnung und Auswahl der passenden Solaranlage

Nachfolgend finden Sie ein paar Hinweise und Empfehlungen zur Auswahl einer für Sie optimalen Solaranlage 


A. Wie mobil soll die Anlage sein?

Soll die Anlage mit Ihnen herumreisen, oder bleibt sie am gleichen Ort – z.B. auf dem Campingplatz. Dieser Entscheid beeinflusst die Wahl des geeigneten Solarmoduls.


B. Wo wird die Solaranlage eingesetzt?

Ob in Zentralafrika im Sommer oder in Skandinavien im Winter im Einsatz ist ein grosse Unterschied. Die von uns vorgeschlagenen Module basieren auf Sommer in der Schweiz / Österreich / Deutschland.


 

C. Was wird angeschlossen, und wie oft

Bitte machen Sie eine Auflistung, welche Verbraucher mit Solarstrom versorgt werden sollen, und wie oft und wie lange. Diese Information braucht es unbedingt, um eine Solaranlage zu planen.

»Photovoltaik / Solar 12V Systeme


 

D. Berechnung

Zu allererst brauchen wir die Angabe den Leistungsbedarf der Verbraucher in W (Watt). Diese Angabe finden Sie entweder in der Anleitung, oder Sie können Sie wie folgt berechnen:

  • Suchen Sie auf dem Gerät oder am Netzteil die Angabe A (Ampere).
  • Jetzt noch die Angabe in V (Volt), bei mobilen Geräten oft 12V (Volt) 

 

So berechnen Sie ganz einfach die W (Watt):

Volt   x   Ampere = Watt

Beispiel: 12 Volt x 1.2 Ampere = 14.4 Watt

Als nächstes berechnen wir die gesamthaft benötigte Energie in Wh (Wattstunden). Wie die Bezeichnung schon sagt, brauchen wir dazu die obgenannten W (Watt) und die Einsatzdauer in h (Stunden). W x H = Wh.

Machen Sie nun eine Liste aller Verbraucher mit Leistung und Einsatzdauer pro Tag und zählen Sie am Schluss alle zusammen, und schon haben Sie den entsprechenden Energiebedarf.

Beispiel

Wasserpumpe

20W

x

0.25h

=

5Wh

Handy Ladegerät

5W

x

1.0h

=

5Wh

TV Gerät

30W

x

2.0h

=

60Wh

Led Licht

20W

x

1.5h

=

30Wh

Radio

10W

x

2.0h

=

20Wh

Total benötigte Energie pro Tag

=

120Wh

 

 


 

Wer nun glaubt, es genüge ein Solarmodul von 60W während 2h an die Sonne zu legen (60W x 2h = 120Wh) der irrt, den es gilt noch folgende Punkte zu berücksichtigen:

  • Umwandlungsverluste bei Aufladen der Bleibatterie
  • Verlust durch Selbstentladung
  • Wolken / schlechtes Wetter
  • Reserve

Basierend auf langjähriger Erfahrung haben wir für Sie eine Tabelle erstellt. Je nach benötigter Energie finden Sie finden Sie unseren Vorschlag betreffend geeigneten Solarmodul und der Kapazität der benötigten Batterie (Akku). Entsprechend dem Beispiel 120Wh also ein Solarmodul 40Wp und Akku 60Ah.

Ergänzende Tipps:

  • Eventuell späteren Zusatzbedarf einplanen
  • Solaranlagen sind problemlos erweiterbar durch zusätzliche gleichwertige Solarmodule und Bleibatterien (Parallelschaltung).

Empfohlene Solarmodule und Akkus:  

WH

SOLARMODUL

KAUFEN

AKKU min.

30 WH

10 Wp

»zum Shop SolarFold

17Ah

60 WH

20 Wp

»zum Shop SolarFold 

27Ah

90 WH

25 Wp

»zum Shop SolarFold 

40Ah

120 WH

40 Wp

 »zum Shop SolarFold 

60Ah

150 WH

45 Wp

 »zum Shop SolarFold 

85Ah

180 WH

60 Wp

 »zum Shop SolarFold 

85Ah

210 WH

60 Wp

 »zum Shop SolarFold 

90Ah

240 WH

80 Wp

 »zum Shop SolarFold 

130Ah

270 WH

80 Wp

 »zum Shop SolarFold 

130Ah

300 WH

90 Wp

 »zum Shop SolarFold

130Ah


Wichtiger Hinweis:
Die von uns vorgeschlagenen Grössen der Solarmodule und der Bleiakkus sind EMPFEHLUNGEN, können aber mit folgenden Konsequenzen geändert werden:

Grösseres Solarmodul:
Der Ladevorgang geht schneller, Stromverbrauch wird schneller kompensiert , bei schlechtem Wetter ist die Energieausbeute höher. Ein grösseres Solarmodul schadet dem Bleiakku nicht. Der Solarregler verhindert dies. 

Kleinere Solarmodul:
Der Ladvorgang dauert länger. Der berechnete Strombedarf kann nicht abgedeckt werden. Ärger und Frust sind die Folge. Nicht zu empfehlen. Kein Schaden für Bleiakku. Laderegler schützt vor Tiefentladung. 

Grösserer Bleiakku:
Der Ladevorgang dauert länger bedingt durch höhere Kapazität. Nicht verbrauchter Solarstrom wird zusätzlich gespeichert, daher grössere Reserve auch bei Schlechtwetterperioden. Solarmodul und Laderegler arbeiten auch mit grösseren Akkus problemlos. Zu empfehlen.

Kleinerer Bleiakku:
Kann nicht allen vom Solarmodul produzierten Strom speichern und ist leer bevor der berechnete Energiebedarf gedeckt ist. Nicht zu empfehlen.

Der Laderegler sorgt dafür, dass auch ein zu kleiner Bleiakku nicht überladen wird.

»Infos zum Thema Bleibatterien

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